Mittwoch, 15. Oktober 2014

Obsidian - Schattendunkel - Jennifer L. Armentrout {Buchrezension}

Titel: Obsidian - Schattendunkel
Originaltitel: Obsidian
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 400 Seiten
Genre: Jugendfantasy, Urban Fantasy
Gebundene Ausgabe: 18,90€
E-Book-Ausgabe: 13,99€
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: 25. April 2014





Katy zieht in eine neue kleine Stadt, doch irgendetwas scheint dort nicht zu stimmen. Ihre Nachbarn Dee und Daemon kommen ihr zunehmend seltsam vor, doch da sie sich mit Dee recht schnell anfreundet, sollte es kein Problem sein, hinter das Geheimnis der Familie zu kommen. Doch welchen Preis zahlt sie dafür? Schneller als ihr lieb ist, befindet sie sich in tödlicher Gefahr...
Leider habe ich in dieser Rezension keine wundervollen Zitate für euch, weil es schlichtweg nichts gab, was ich an dem Buch auch nur ansatzweise lehrreich, poetisch oder auch einfach nur cool fand. Von Anfang bis Ende war diese Geschichte einfach nur langweilig und zum Kopfschütteln. Für mich war das Ganze ein Twilight Abklatsch, der gründlich in die Hose ging. Den Hype um die Biss-Bücher und Bella und Edward konnte ich ja in einer Hinsicht wirklich noch nachvollziehen und auch ich empfand das erste Buch sowie den ersten Film stellenweise wirklich als gut. Allerdings ist Obsidian für mich nicht mehr als ein kläglicher Versuch eine Liebesgeschichte zu erzählen mit fantastischen Elementen. Kläglich aus dem Grund, weil meiner Meinung nach kein großes Talent vorhanden ist. Talent vielleicht dafür, sich Geschichten auszudenken, wobei es nichts Großartiges ist, über Gesteine zu schreiben, die es schon gibt, es mit übernatürlichen Kreaturen zu verbinden und über eine Liebe zu schreiben, die einem tierisch auf den Sack geht. Ich habe keine Ahnung, was an Daemon so toll sein soll, dass da wieder jedes Mädel total drauf abgeht. Mehr als gut aussehen und dumme Antworten geben konnte er nun wirklich nicht. Auch Katy, auch genannt (übrigens total gestört, wie ich finde und absolut abstoßend, egal wie heiß der Kerl aussehen mag) KittyCat, war als Charakter absolut unverständlich. Diese ständige Schmachterei und diese von ihr erzählende Geschichte, die einfach aus ihrem Mund nicht einen Hauch von Spannung hervorbrachte, trafen jetzt wirklich nicht meinen Geschmack. Ich versuche verzweifelt gute Aspekte an dem Buch zu finden, damit ich hier nicht nur total darüber herziehen muss, aber leider fällt mir nichts dazu ein, außer, dass ich tierisch froh bin, es endlich hinter mir zu haben.
Dazu kann ich das Hörbuch wirklich gar nicht empfehlen. Wenn man der Sprecherin mehr als zwei Kapitel am Stück zuhören muss, dann geht einem die Stimme nur noch auf die Nerven und wenn sie dann noch versucht Daemon etwas männlicher zu sprechen, geht das jedes Mal aufs Neue tierisch in die Hose. Wahrscheinlich wurden mir Daemon und auch Katy durch diese Sprecherin noch unsympathischer, als sie es eh schon waren. Aber da ich mir das Ganze irgendwann nicht mehr durchlesen wollte, blieb mir zum Beenden eben nur die einfachere Variante. Wie man selbst die Kampfszenen in einem Buch noch so langweilig beschreiben kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Vielleicht kann die Autorin etwas und das werde ich in einem anderen Buch aus einem anderen Genre von ihr feststellen, eines Tages. Daher möchte ich mir über die Autorin nicht so gerne ein festes Urteil bilden, dafür aber umso lieber über das Buch.
Absoluter Teenie-Scheiß, den ich vielleicht mit zwölf ganz nett gefunden hätte. Aber so...

Aufmachung des Buches: 3,5/5
Idee der Geschichte: 3/5
Umsetzung: 2/5
Sprache: 2,5/5
Charaktere: 2,5/5
Spannung: 2/5
Ideenreichtum: 2,5/5
Tiefgründigkeit: 1/5
Bildungswert: 1,5/5
Lesetempo: 3,5/5

Punktzahl insgesamt: 24/50




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