Sonntag, 27. November 2016

Der Keller - Minette Walters

Munas Leben ist die Hölle. Und niemand kommt ihr zu Hilfe, denn keiner weiß, dass die Familie Songolis ihr Hausmädchen behandelt wie eine Sklavin. Dabei muss sie sich nicht nur Tag für Tag bis zur Erschöpfung um das Wohl der Songolis kümmern, sondern wird auch noch jede Nacht in einen dunklen, fensterlosen Keller gesperrt. Doch dann kehrt eines Tages der jüngste Sohn der Familie aus unerklärlichen Gründen nicht mehr nach Hause zurück. Damit die ermittelnden Polizeibeamten nichts von Munas Schicksal erfahren, darf sie ihren Keller verlassen. Und diese Chance nutzt sie auch. Denn Muna ist sehr viel klüger, als alle ahnen – und ihre Pläne sind sehr viel schockierender, als irgendjemand jemals vermuten würde ...


Insgesamt war das Buch mehr Dramatik als Psychothriller und ich wusste manchmal nicht genau, ob ich mir mehr oder weniger Seiten gewünscht hätte, da man einerseits mit mehr Seiten hätte viel mehr aus dem Buch herausholen können, andererseits gab es aber auch Stellen, die sich sehr gezogen haben, die man gut und gern hätte auslassen können. 
Ein Buch, das mich sehr gespalten zurücklässt und auch irgendwie unschlüssig, was meine endgültige Meinung betrifft. Ich fand es nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Dieses Buch ist absolute Geschmacksache, nur welchen es letztendlich trifft, ist schwer zu sagen. 
Die Charaktere fand ich allesamt irgendwie seltsam, die Handlung an sich dafür recht spannend und die Idee wirklich interessant. 
Ich habe gehört, dass andere Bücher der Autorin diesem nicht ähneln sollen und bin daher offen dafür, noch etwas von der Autorin zu lesen, wenn mir mal was in die Hände fällt. Dieses hier war und ist wirklich ein Experiment für sich.

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