Montag, 5. Dezember 2016

Jogginghosen-Henry - Hannes Finkbeiner

Henry wollte natürlich schon immer seiner Traumfrau begegnen, aber ausgerechnet jetzt? Frühmorgens nach einer durchzechten Nacht, auf dem Campingplatz eines Metalfestivals? Ehe er begreift, was gerade passiert, ist die schöne Unbekannte wieder im Gewimmel verschwunden. Henrys Freunde Gabriel, Felix und Evil Enrico erkennen den Ernst der Lage und stellen umgehend eine Suchmannschaft auf die Beine. Was sie nicht ahnen: Das Wochenende hält noch einiges mehr bereit, das nicht auf dem Plan stand, und wird das Leben der Freunde mächtig durcheinanderbringen. Glück, Liebe und Tod sind im Leben eben auch nur Zeltnachbarn.


Henry trägt in seiner Freizeit am liebsten Jogginghose und hört Metal. Deswegen geht er auch gerne auf Festivals. Auf besagtem Festival dieses Romans, lernt er dazu auch noch seine Traumfrau kennen. Da das Buch in den 90ern spielt und damals noch kaum jemand ein Handy hatte, konnte er sich weder ihre Nummer noch Anschrift notieren. So beschließen die beiden, sich im nächsten Jahr dort einfach wiederzutreffen. Das klappt auch, was die Handlung natürlich schon fast erklärt. Doch da gibt es noch mehr, denn zwischenzeitlich geht ja auch das Leben von Henry und seinen Freunden weiter und das erlebt man dann auch noch mit. 
Das ganze Buch ist mal lustig, mal traurig und voller Momente gespickt, in denen sich der ein oder andere sicher wiederfinden kann. Insgesamt war es ein angenehmes Lesevergnügen der anderen Art und ich kann es weiterempfehlen, gerade weil sich viele vielleicht wegen der nicht oft genutzten Kulisse nicht ranwagen könnten. Tut es. Es ist ein schönes Buch mit viel Gefühl! 

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