Mittwoch, 14. Dezember 2016

Struwwelpeter - Dr. Heinrich Hoffmann

Äußerst interessant, was unsere Eltern uns früher vorgelesen und was ich als Kind so geliebt habe. Wo es doch eigentlich nichts als schreckliche Horrorgeschichten sind: Daumen abgeschnitten, verhungert, vom Wind weggeweht, abgebrannt... Aber die Geschichten in Gedichtform sind wunderbar lustig, heutzutage, manche traurig. Doch immer irgendwo schockierend, bis auf die eine, die sehr viel Moral hat auf die GUTE und nicht erschreckende oder gruselnde Art: Die Geschichte vom Mohr, dem schwarzen Jungen, der ausgelacht wurde. Die war echt gut, moralisch sehr wertvoll. :D Und tada: Es kam niemand zu Tode. :D Nein, aber ernsthaft: Ich hatte nach 20 Jahren (26) immer noch Spaß mit dem Buch, dabei ist es für Kindergartenkinder gedacht. War schön, mal wieder einen Blick in die eigenen ersten paar Jahre zu werfen und das zu lesen, was mitunter das erste war, das man gehört/gelesen hatte. Ob ICH es meinen Kindern vorlesen würde... fraglich. Da sind mir die verharmlosten Grimm Märchen lieber, wobei die auch alle insgeheim grausam sind. Aber da fällt es nicht ganz so auf. (;

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