Freitag, 17. Februar 2017

Göttin und Held - Gustaaf Peek

Göttin und Held - ein Titel, der mich sehr angesprochen hat und von dem ich mir eine Art der Liebesgeschichte erwartet habe, die mir eventuell besser gefallen könnte, als diese Young Adult Bücher, in denen es immer um dasselbe geht.
Leider war dem nicht so. Es war zwar im Großen und Ganzen nicht ganz schlecht, es gab sogar Sätze, die ich in diesem Buch sehr schön formuliert fand und auch im Allgemeinen fand ich den Schreibstil zwar etwas ungewöhnlich ab und an, aber doch sehr leichtfüßig und gleichzeitig tiefer als gedacht. Das Problem war nur, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird und - okay, diese Erzählform ist eigentlich nicht das Problem, denn das ist ja mitunter auch mal ganz spannend, wenn auch ich eher der Fan davon bin, das Ende nicht zu kennen. Das eigentliche Problem lag darin, dass man nie wusste, wer gerade spricht und wem die Gedanken eigentlich gehörten. Die Dialoge in dem Buch wurden einfach untereinandergeklatscht ohne in irgendeiner Form gekennzeichnet zu werden. Hin und wieder konnte man sich natürlich etwas hinzureimen, aber Spaß macht das jetzt nicht wirklich. Von einem Unterhaltungsroman erwarte ich mir dann eigentlich ein Buch, bei dem ich nicht groß nachdenken muss. Für so etwas lese ich dann Kafka oder Ähnliches. (: Schade eigentlich, denn die Geschichte hatte an sich Potenzial, sie hätte nur ein wenig anders erzählt und formuliert werden müssen. Auch die Grundstory an sich hat mir gefallen, aber leider konnte sonst nicht viel zu mir durchdringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen