Samstag, 31. Dezember 2016

Die Sanfte - Fjodor Dostojewski

Dieses kleine Werk erzählt von einem Witwer, der auf die Leiche seiner in den Selbstmord gestürzten Frau herabblickt und das Leben mit ihr Revue passieren lässt.
Er erzählt und erzählt und fühlt und fühlt und wir erfahren sehr schnell, dass er Opfer und Täter zugleich ist, wie es auch bereits auf dem Klappentext steht.
Wie man vielleicht weiß, schrieb Dostojewski in der Realismus Epoche und auch dies ist daher eine Geschichte aus dem Realismus. Eine Schilderung realer Ereignisse in Form von 'poetischer' Prosa. Also, prosaisch erzählte Realität.
Die Gedanken, die dieser Mensch, den wir hier in der Geschichte verfolgen hat, zeugt von dieser Epoche, denn wen könnte so ein Schicksal nicht ereilen? Allerdings ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt mehr denkbar, wie Eheleute auf diese Weise zusammenleben konnten.
Diese Eheleute hier schweigen sich jahrelang an, sind einander daher fremd und nah zugleich. Er versucht Herr über sie zu werden, sie im Stillen zu unterdrücken, um ihr und sich selbst etwas zu beweisen. Was die Folgen seiner Handlungen sind, lesen wir hier in diesem Buch.
Wieso er so gehandelt hat ebenfalls. Deswegen überlasse ich den Rest euch.
Lest es. Es ist ergreifend. Die Gedanken eines Mannes, der den Selbstmord seiner Frau erst begreifen und seine eigenen Gefühle dazu erst einmal ordnen muss, hat Dostojewski unglaublich gut geschildert und umgesetzt.

Montag, 26. Dezember 2016

Faust - Goethe (Barabara Kindermann - Bilderbuch Geschichte)

Faust ist eben Faust, ich möchte auch hier nicht unbedingt die Geschichte bewerten, da sie in diesem Buch ohnehin nur in abgespeckter Form erzählt wird, sondern den Schreibstil und die Umsetzung an sich. Mir persönlich hat die Sprache der Autorin nicht gefallen, es war für die jüngere Altersgruppe definitiv zugänglich verfasst, die Sprache jedoch immer noch etwas altertümlich. An sich bewerte ich das nicht als schlecht, denn diese Wortwahl gehört zu diesem Klassiker dazu, allerdings hat mir das Gesamtpaket der Sprache hier nicht gefallen. Es langweilte mich eher, als dass es mich fesselte oder ich mit Freude gelesen habe. Die Zeichnungen in diesem Buch sind ganz nett aber auch nicht herausragend. Das Cover des Werkes ist wohl noch das Gelungenste und die Geschichte von Faust liest man, wenn man dann alt genug ist, wohl besser noch mal im Original.

The Dry - Jane Harper

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an durch seine dicht gewebte Atmosphäre direkt mitgenommen und ich hatte alles sofort wie einen Film vor Augen. Die einzelnen Kapitel waren kurz gehalten und der Stil wirklich meisterhaft, er trieb mich als Leser immer weiter voran, schob mich mit einer Leichtigkeit vorwärts, weswegen ich mich gut auf die Geschichte konzentrieren konnte. Ich fühlte mich mittendrin, die ganze Zeit über. Fast war es so, als gehörte man dorthin, als wäre man an diesem heißen Ort im australischen Outback. Man hat die Hitze gespürt, die Angst vor einem Brand. Für einen Debütroman hat diese Autorin wirklich eine absolute Glanzleistung hingelegt und ich würde jederzeit sofort wieder etwas von ihr lesen. Unglaublich, dass es eine Frau geschrieben hat. Dieser Thriller zeigt auf, dass weibliche Autoren immer wieder zu unrecht unterschätzt werden.
Allgemein war der Thriller auch sehr charakteristisch und neu, wegen der außergewöhnlichen Örtlichkeit, in der er sich abspielt.
Dazu gab es interessante und authentische Charaktere und es war schön, dass es außer der Ermittlungsarbeit noch viel über die Vergangenheit und die Verstrickungen der Leben dieser Menschen zu erfahren gab. Das machte aus diesem Thriller zusätzlich noch einem dramatischen Roman, in dem man immer versucht hat, endlich die Wahrheit aufzudecken.
Insgesamt ein absolut gelungenes Buch, das mir sehr viel gegeben hat - vor allem einige sehr spannende Lesestunden, vom ersten bis zum letzten Satz.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Von Beruf Schriftsteller - Haruki Murakami

Dieses Buch über Schriftsteller ist definitiv anders, als andere, die ich bereits gelesen habe. Es war keinesfalls schlecht und ich konnte mir einiges davon rausschreiben und merken und auch gebrauchen, aber dennoch blieb ich nur mittelmäßig angetan zurück. Vielleicht weil der Autor auch sehr viel rundherum erzählt hat, was mir - da ich bisher noch kein Buch des Autors gelesen habe und ihn daher nicht kenne und auch vom menschlichen her dazu bisher wenig interessant fand - nicht alles viel gegeben hat. Das Interesse an dem Rundum blieb da leider meist aus. Es gab interessante Details aus seinem Leben und es ist wie immer schön zu sehen, dass Schriftsteller auch ganz normale Menschen sind und selbst die berühmtesten ihre Macken.
Murakamis Schreiballtag war spannend zu erfahren, ebenso wie sein Leben zuvor. Was die Schulzeit beispielsweise betraf und die Preise, die er bekommen hat, lag so gar nicht in meinem Interessenbereich, aber das ist Geschmacksache und wahrscheinlich werden die Fans des Autors auch diese Passagen lieben und zu würdigen wissen. Für mich war es leider nichts.
Die Kapitel, die er wirklich dem reinen Schreibprozess gewidmet hat, fand ich allesamt sehr gelungen. Ich liebe es immer wieder, Menschen über diesen kreativen Prozess reden zu hören. Es ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl, diese Dinge mit so vielen anderen Menschen praktisch teilen zu können. Man weiß einfach, es gibt noch tausende, denen es genauso geht! (:
Insgesamt ein lesenswertes Buch mit vielen interessanten Aspekten und einigen Dingen, die ich gern gegen andere Kapitel eingetauscht hätte.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Die Gestrandete - Alexander Maksik

Von Anfang an irgendwo emotional, der Schreibstil hält einen im Grunde eigentlich distanziert vom Charakter und dennoch zugleich fühlt man sich dem Geschehen viel zu nah. Es bedrückt einen sofort, die Stimmung ist absolut greifbar und die Dinge, die auf diesen Seiten bisher passiert sind, berühren tief. Der Schreibstil ist gekonnt, in seiner minimalistisch scheinenden Art sehr poetisch. Mit der Zeit wird die Atmosphäre immer dichter, immer bedrückender, immer bedrohlicher. Jaqueline, der Hauptcharakter, kommt uns immer näher, ebenso wie ihre Vergangenheit, der wir während des Lesens immer auf den Grund gehen wollen. Dass dieses junge Mädchen viel erlebt hat, ist klar. Aber versprechen kann ich eins: Die Auflösung ist schlimmer als das, was man sich vorstellen kann.
Man braucht Zeit, um zwischendurch innenzuhalten.

Manko für mich persönlich:
Zu viel Gott und Gespräche mit Eltern, die gar nicht da sind. Das ist nicht so mein Fall, ist aber alles Geschmacksache.

Katzen - Eine unendliche Liebesgeschichte - Marina Mander

Ein tolles Katzenbuch der anderen Art, das eine Mischung aus Erlebtem, schönen Anekdoten, Fakten und erfundenen Geschichten beinhaltet, ein Stil mit viel bildlicher Sprache, der sich auch gerne der ein oder anderen Metapher bedient und von einer eigenen leichten Poesie getragen wird.
Im Gesamten dann doch eher mittelmäßig, aber mit sehr vielen schönen Aspekten und Sätzen, die man sich als Katzenliebhaber gerne merkt und auch gibt es viele Aussagen, mit denen man sich identifizieren kann und die Tatsache, dass man in den eigenen Gedanken und Gefühlen gegenüber den Katzen endlich bestätigt wird. Es geht auch anderen so. (:

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Struwwelpeter - Dr. Heinrich Hoffmann

Äußerst interessant, was unsere Eltern uns früher vorgelesen und was ich als Kind so geliebt habe. Wo es doch eigentlich nichts als schreckliche Horrorgeschichten sind: Daumen abgeschnitten, verhungert, vom Wind weggeweht, abgebrannt... Aber die Geschichten in Gedichtform sind wunderbar lustig, heutzutage, manche traurig. Doch immer irgendwo schockierend, bis auf die eine, die sehr viel Moral hat auf die GUTE und nicht erschreckende oder gruselnde Art: Die Geschichte vom Mohr, dem schwarzen Jungen, der ausgelacht wurde. Die war echt gut, moralisch sehr wertvoll. :D Und tada: Es kam niemand zu Tode. :D Nein, aber ernsthaft: Ich hatte nach 20 Jahren (26) immer noch Spaß mit dem Buch, dabei ist es für Kindergartenkinder gedacht. War schön, mal wieder einen Blick in die eigenen ersten paar Jahre zu werfen und das zu lesen, was mitunter das erste war, das man gehört/gelesen hatte. Ob ICH es meinen Kindern vorlesen würde... fraglich. Da sind mir die verharmlosten Grimm Märchen lieber, wobei die auch alle insgeheim grausam sind. Aber da fällt es nicht ganz so auf. (;

Montag, 12. Dezember 2016

Glück kannst du selber produzieren - Aline Kröger

Auch dieses Buch von der Autorin kann Wunder wirken! Es gibt sehr viele Erkenntnisse, die man während des Lesens haben kann und im Kombination mit ihren anderen Ebooks ist eine Selbsttransformation nicht mehr weit entfernt. Super. Kann die Ratgeber von ihr nur empfehlen. Selten konnte mir jemand die Dinge so schnell so klar machen, wie diese Autorin.
Dieses Buch empfand ich als sehr wertvoll, aber nicht als das Beste. Mir gefiel das von ihr behandelte Thema Eifersucht und Selbstvertrauen immer noch am besten, aber dieses Werk hier, gehört da eindeutig dazu!! (:

Freitag, 9. Dezember 2016

Perfect - Cecelia Ahern (Flawed #2)

OH mein Gott... es war so unfassbar gut! Selten habe ich so etwas Spannendes gelesen. Dieses Buch war genauso genial wie der erste Teil und diese Dystopie hat sich definitiv gerade vor meinen Favoriten 'Die Bestimmung' geschoben. Ich fand Celestine North einfach unglaublich toll, eine wahre Heldin, die zuerst gar keine sein wollte, aber dann endlich verstanden hatte, was sie für die Welt, in der sie lebt, tun kann! Carrick hatte eine große Rolle im zweiten Teil und ich habe ihn wahnsinnig gemocht. Er war genau mein Typ und mit den beiden durch diesen turbulenten Roman zu schreiten war eine unglaubliche Erfahrung, für die ich sehr, sehr dankbar bin. Diese ganzen Charaktere waren richtig gut gestaltet, von der ersten bis zur letzten Seite war mal wieder Spannung pur angesagt und die Ereignisse wurden von mal zu mal krasser, besser, spannender, nervenaufreibender, grandioser. Bis zum Showdown. Wahnsinnig gut! Diese Autorin sollte definitiv öfter solche Romane schreiben, denn sie hat dazu ein unfassbares Talent. Ich bin mehr als begeistert!

Montag, 5. Dezember 2016

Jemand wird dafür bezahlen müssen - Benjamin Percy

Der Krieg im Irak lässt die Männer aus der kleinen Stadt Tumalo in Oregon verschwinden – und mit den Männern die Väter, die ihre Söhne verlassen, um zu kämpfen. Zurück bleiben Söhne, deren Tapferkeit und Zuversicht schwinden, während sie zu Hause vor ihren Laptops sitzen und die Mails ihrer Väter von der Front wieder und wieder lesen. 


Viele der jungen Männer in Benjamin Percys atemberaubenden Geschichten stammen aus zerbrochenen Familien, finden keinen Halt in ihren Freundeskreisen und müssen das Undenkbare tun, um sich – und allen – zu beweisen, dass sie stark genug sind, um sich dem Schmerz dieser Welt zu stellen. Percy siedelt seine Erzählungen im ländlichen Oregon an, seine Helden kämpfen, jeder für sich. Ihre Gegner sind höchst unterschiedlich: ein verrückter Bär, ein Haus mit einem Keller, der sich in eine Höhle öffnet, ein Unfall, der den geliebten Menschen das Leben kostet, eine Fehlgeburt, die ein Paar sprachlos zurücklässt und einander entfremdet. Eines haben all ihre Kämpfe gemeinsam: Immer sind es die Narben, die ihre Geschichten erzählen, selbst wenn sie unsichtbar sind.



Der Titel dieses Buches hat mich dazu veranlasst, es unbedingt lesen zu wollen. So ein Titel schlägt total ein und es wird direkt die Neugier des Lesers geweckt. Man erwartet emotionale, traurige, brutale und lebensnahe Geschichten, die einen bewegen, einen erschrecken und einem die Welt so grausam aufzeigen, wie sie nun mal ist.
Gewalt ist in diesen Geschichten hier, die in Oregon spielen, auf jeden Fall vorhanden, egal ob direkt oder eher subtil, unterschwellig gehalten.
Was mich an diesem Buch eher abgeschreckt hat, war letztendlich die Jagdthematik. Tiere töten, weil man Lust drauf oder Spaß daran hat, ist etwas, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann und wofür ich auch keinerlei Verständnis aufbringen möchte. Leider war dies jedoch auch eine sehr große Thematik des Buches, vor allem, da eben alle Protagonisten dieser Kurzgeschichtensammlung klassische amerikanische Landbewohner waren.
Der Schreibstil jedoch war wirklich klasse, sehr bildhaft, sehr direkt und man spürte wirklich an jeder Stelle das Talent des Autors.
Empfehlenswert ist das Buch daher auf jeden Fall, doch vielleicht eher etwas für Menschen, die Tiere nicht ganz so auf den hohen Thron heben, wie ich es tue. (:

Jogginghosen-Henry - Hannes Finkbeiner

Henry wollte natürlich schon immer seiner Traumfrau begegnen, aber ausgerechnet jetzt? Frühmorgens nach einer durchzechten Nacht, auf dem Campingplatz eines Metalfestivals? Ehe er begreift, was gerade passiert, ist die schöne Unbekannte wieder im Gewimmel verschwunden. Henrys Freunde Gabriel, Felix und Evil Enrico erkennen den Ernst der Lage und stellen umgehend eine Suchmannschaft auf die Beine. Was sie nicht ahnen: Das Wochenende hält noch einiges mehr bereit, das nicht auf dem Plan stand, und wird das Leben der Freunde mächtig durcheinanderbringen. Glück, Liebe und Tod sind im Leben eben auch nur Zeltnachbarn.


Henry trägt in seiner Freizeit am liebsten Jogginghose und hört Metal. Deswegen geht er auch gerne auf Festivals. Auf besagtem Festival dieses Romans, lernt er dazu auch noch seine Traumfrau kennen. Da das Buch in den 90ern spielt und damals noch kaum jemand ein Handy hatte, konnte er sich weder ihre Nummer noch Anschrift notieren. So beschließen die beiden, sich im nächsten Jahr dort einfach wiederzutreffen. Das klappt auch, was die Handlung natürlich schon fast erklärt. Doch da gibt es noch mehr, denn zwischenzeitlich geht ja auch das Leben von Henry und seinen Freunden weiter und das erlebt man dann auch noch mit. 
Das ganze Buch ist mal lustig, mal traurig und voller Momente gespickt, in denen sich der ein oder andere sicher wiederfinden kann. Insgesamt war es ein angenehmes Lesevergnügen der anderen Art und ich kann es weiterempfehlen, gerade weil sich viele vielleicht wegen der nicht oft genutzten Kulisse nicht ranwagen könnten. Tut es. Es ist ein schönes Buch mit viel Gefühl! 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Flawed - Cecelia Ahern

Wow! Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch mich SO begeistert!
Ich habe von Cecelia Ahern nie zuvor etwas gelesen, ganz einfach deshalb, weil ich Liebesromane oder Frauenliteratur einfach nicht mag. Umso gespannter war ich auf ihren Jugendroman und wollte unbedingt wissen, wie gut sie ihre Ideen umgesetzt hat. Und ich war geflasht. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, nach langer Zeit mal wieder ein Jugendbuch zu lesen und dann auch noch etwas Dystopisches, wo doch für mich ohnehin nichts an 'Die Bestimmung' heranreichen könnte. Falsch gedacht! Diese Geschichte hier hat mir richtig gut gefallen. So sehr, dass ich es kaum erwarten kann, heute Nachmittag in den Buchladen zu rennen und mir gleich den zweiten Teil zu kaufen. Ich muss ihn sofort haben! :D

Die Geschichte begann direkt rasant, da auf den ersten 30 Seiten bereits eine Szene kam, die mich mitriß, spannend war und zugleich auch so ergreifend, dass es einen erschüttert.
Der einfache und schnell gelesene Schreibstil macht das Buch lebendig und nah, was ich auch richtig gut fand.
Der Charakteraufbau war auch gelungen, Juniper konnte ich zu Anfang gar nicht leiden und von einem jungen Mann in dem Buch war ich sofort sehr angetan und freue mich tierisch darauf, im zweiten Teil endlich mehr über ihn zu erfahren. (Und nein, ich spreche nicht von Art, dem Freund der Hauptperson und Sohn des Richters der Gilde, ich stehe meist auf die 'bösen' Jungs)
Celestine, die Hauptperson, ist so mutig, was ich richtig gefeiert habe. Ebenso ihr Granddad war mir sehr sympathisch. Die Autorin hat hier wirklich ganz tolle Figuren geschaffen und ihnen mit teilweise wenigen Worten, sehr viel Leben eingehaucht.
Es gab so zwei, drei unlogische Dinge, die mir aufgefallen sind, welche aber den Lesefluss nicht großartig stören und im Endeffekt auch an meiner Gesamtmeinung zu dem Werk nichts Negatives beitrugen. Ich liebe dieses Buch einfach und kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen! Mit Sicherheit eine der besten Dystopien des Jugendbuchbereichs.