Freitag, 28. April 2017

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden - Emily Barr

Schlichtweg war dieses Buch 'ganz nett'. Aber mehr auch nicht. Im Grunde genommen fand ich das Buch nicht schlecht, der Schreibstil war okay, die Atmosphäre vom klassischen Jugendroman, den man schon an die zig tausend Mal gelesen hat und genauso austauschbar waren auch die Charaktere. Interessant war das Detail, das die Hauptperson ihr Gedächtnis verloren hat und nun an einer Art Amnesie leidet. Sie kann sich nichts merken, was ca. vor zwei, drei Stunden passiert ist. Außer einen Kuss mit einem Jungen, den hat sie sich gemerkt und geht für ihn über ihre Grenzen hinaus.
Ziemlich süß, aber auch ziemlich naiv und waghalsig. Ich frage mich: Was machen, wenn sich das am Ende vielleicht nicht lohnt? Was machen, wenn was schiefgeht?
Ich fand viele Dinge in diesem Buch leider überhaupt nicht gut. Was mich am Allermeisten gestört hat, kann ich hier eigentlich gar nicht sagen, weil ich spoilern würde. Deswegen kann ich nur sagen, dass mir ganz und gar nicht gefallen hat, wie die Person hier gehandelt hat an manchen Stellen und ihr manche Dinge, die ihr viel wichtiger hätten sein sollen, egal zu sein schienen! Absolut schrecklich, tut mir leid... aber das hat mir nicht gepasst. Ich finde die Moral der Geschichte einerseits gut, die andere Seite der Geschichte war für mich aber beinahe schon verwerflich.

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